Foodboards – ultimativer Guide für kreative Snackideen

Sie liegen voll im Trend, sind richtig lecker und bereiten schon beim Anrichten viel Spaß: Foodboards. Statt stundenlang in der Küche zu stehen und für Freunde oder Familie zu kochen, bereitest du köstliche Platten und Teller vor, von denen sich die Gäste bedienen können. Dabei steht nicht nur der Genuss im Fokus, sondern auch die Geselligkeit. Modernes Fingerfood zum Dippen und Snacken garantiert das perfekte Sharing-Erlebnis. Hier erfährst du, wie du Foodboards am besten zubereitest, welche Mengen nötig sind und wie du die trendigen Köstlichkeiten kreativ und lecker anrichtest.

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Foodboards – ultimativer Guide für kreative Snackideen

Inhalt

  • Was sind Foodboards eigentlich?
  • Wie richte ich ein Foodboard an?
  • Das Auge isst mit: Foodboards als Hingucker
  • Kreativ und köstlich: Die Zutaten vorbereiten
  • Welche Snacks sollten auf ein Foodboard?
  • Der Star auf dem Foodboard: Käse
  • Käse auf dem Foodboard gekonnt kombinieren
  • Foodboards mit Fleisch und Aufschnitt
  • Obst und Gemüse auf dem Foodboard
  • Weitere Zutaten für Foodboards
  • Mengenplanung für Foodboards: Wie viel pro Gast?

Was sind Foodboards eigentlich?

Köstliche Käseplatten sind schon länger der Hit – Foodboards sind die nächste Stufe: Üppig belegte Bretter oder Platten, die neben Käse und Obst auch Aufschnitt, Gemüse, Dips und allerlei kleine Köstlichkeiten enthalten. Der Mix auf den reich bestückten Food Boards ist ideal, um Gäste satt und glücklich zu machen. Die können sich nach Lust und Laune bedienen. Auf den bunten Snack-Platten findet jeder etwas, das er gerne mag.

Dazu kommt: Foodboards machen gerade in Gesellschaft mehr Spaß – schließlich ist die Vielfalt auf den Platten groß, die Delikatessen sind wie kleine Kunstwerke in kleinen Gläsern oder Schalen arrangiert und sehen zum Anbeißen lecker aus.

Leckere Platten, verschiedene Namen

Foodboards hypen auf Social Media, werden dort auch als „Charcuterie Boards“, „Social Boards“ oder „Snack Boards“ bezeichnet. Gemeint ist immer das gleiche: Leckere Platten mit Fingerfood, die bei spontanem Besuch genauso für Begeisterung sorgen wie zum Brunch oder auf ausgelassenen Partys.

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Wie richte ich ein Foodboard an?

Als Grundlage dient ein Holzbrett, ein großer Teller, ein Tablett oder eine Steinplatte. Darauf wird Fingerfood sorgfältig arrangiert und so angerichtet, dass von dem Brett darunter möglichst wenig zu sehen ist. Regeln dazu gibt es keine, erlaubt ist, was schmeckt und gefällt, aber ein paar Tipps sind trotzdem sinnvoll.

  • Eine der wichtigsten Fragen, bevor du loslegst, lautet: Zu welchem Anlass und zu welcher Tageszeit willst du das Foodboard auf den Tisch bringen? Frühstücks- und Brunchboards machen genauso viel Spaß wie abendfüllende Genießer-Platten oder kunstvoll arrangierte Festtags-Snacks.
  • Nächster Punkt auf der Checkliste: Ist das Board als Vorspeisen-Set gedacht, als Hingucker-Hauptgericht oder als krönende Nachspeisen-Platte mit süßen Köstlichkeiten?
  • Beliebt sind thematische Foodboards, etwa unter einem Länder-Motto wie Italien oder Frankreich. Aber auch Tacos, Sushi, rein vegetarische Platten oder Dessert-Boards sind attraktive Varianten.

Die Kombinationsmöglichkeiten für Foodboards sind schier unendlich – deswegen solltest du dir vor dem Einkaufen überlegen, welche Zutaten zusammenpassen.

Das Auge isst mit: Foodboards als Hingucker

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Foodboards ist die Optik. Die Platten sehen zwar bunt gemischt und vielfältig aus – aber sie brauchen Struktur. Die wichtigsten Tipps:

  • Kleine Gläser und Schalen aus Keramik oder Holz bieten sich an, um sie mit Dips, Oliven, kleinen Früchten, Mixed Pickles oder Aufstrichen zu füllen.
  • Um diese Inseln herum lassen sich perfekt Käsestücke, Aufschnitt, Spieße, Früchte, Nüsse und anderes Fingerfood arrangieren.
  • Mit dem Anrichten beginnst du am besten von außen nach innen.
  • Auf den Ecken der Platte lassen sich gut die Schalen und Gläser positionieren und darum herum die Fingerfood-Highlights.
  • Die dann noch vorhandenen Lücken kannst du mit Beilagen wie Obst oder Crackern füllen.
  • Bei großen Platten ist es hilfreich, wenn die wichtigen Hauptzutaten auf beiden Seiten gespiegelt angeordnet werden – dann sind die Köstlichkeiten in der Reichweite von allen Gästen.
  • Nicht vergessen: Das nötige Geschirr – also kleine Teller, Gabeln, Käsemesser und Servietten – in ausreichender Menge griffbereit neben dem Foodboard platzieren.
Das Auge isst mit: Foodboards als Hingucker

Kreativ und köstlich: Die Zutaten vorbereiten

Das Wichtigste zuerst: Alle Zutaten sollten möglichst in mundgerechter Form auf das Foodboard kommen.

  • Wurstscheiben und Schinken sehen gerollt besonders ansprechend aus,
  • festen Käse kann man gut in Würfel schneiden,
  • weichere Käsesorten sehen in Scheiben oder Keilen am besten aus.
  • Um für Abwechslung zu sorgen, kann man die Lebensmittel in unterschiedlichen Formen zuschneiden. Mal als Würfel, mal als Dreiecke, Kugeln, Scheiben oder Fächer – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
  • Wer Wert auf den besonderen Aha-Effekt legt, kann das liebevoll gefüllte Foodboard am Ende noch mit essbaren Blüten, Blättern oder Kräutern dekorieren.

Welche Snacks sollten auf ein Foodboard?

Foodboards sind so vielfältig wie die Geschmäcker. Grundsätzlich kann auf so ein Brett alles, was schmeckt. Die Klassiker dabei sind Kombinationen aus Käse, Aufschnitt, Obst, Gemüse, Dips und Brot oder Crackern. Für ein perfektes Geschmackserlebnis solltest du bei der Auswahl auf die Kombination von Aromen achten, die sich gegenseitig ergänzen. So passt zum Beispiel würziger oder milder Käse hervorragend zu hauchdünnem Schinken oder luftgetrockneter Salami.

Der Star auf dem Foodboard: Käse

Optisch ansprechend und auch praktisch ist ein Mix aus ganzen Käsestücken, Würfeln und Scheiben. Als ganzer Käse auf Foodboards sind Brie (wie der Le Bon Brie von Le Rustique), Camembert (wie der Le Rustique Camembert) und Mozzarella zu Recht beliebt. Fester Käse wie Gouda, Cheddar (wie British Heritage Premium Cheddar) oder Feta (wie ISLOS Griechischer Feta) lässt sich prima in Würfel schneiden, andere Hartkäse kannst du als Dreiecke, Sticks oder Scheiben servieren.

Perfekt als Dips eignen sich cremige Frischkäse mit und ohne Kräuter – wie etwa Bresso oder Chavroux Ziegenfrischkäse.
 

Herbstliches Foodboard

Extra-Tipp

Käse entfaltet sein volles Aroma bei Raumtemperatur. Nimm den Käse für deine Käseplatte deshalb mindestens eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Nur für Frischkäse gilt das nicht: Er schmeckt kalt am besten.

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Käse auf dem Foodboard gekonnt kombinieren

Seine ganze Stärke kann Käse auf dem Foodboard als aromatischer Sparringspartner für andere Snacks perfekt ins Spiel bringen. So schmilzen milder Parmaschinken und cremig-würziger Blauschimmelkäse förmlich auf der Zunge. Und das feine Aroma des Saint Albray bildet den perfekten Gegenpart zur rustikalem Krustenschinken. Und wer einmal Trüffelsalami mit dem frischen Weichkäse Périgoux kombiniert hat, wird es garantiert nicht bei einem Bissen belassen. Wie sich Käse noch perfekt mit Schinken und Salami kombinieren lässt, liest du hier.

Extra-Tipp: Was zum Käse nicht fehlen sollte: frische Weintrauben und fruchtig-scharfe Senfsaucen.

Foodboards mit Fleisch und Aufschnitt

Charcuterie-Platten, also Boards mit Aufschnitt, sind ein Klassiker der französischen Küche. Traditionell enthalten sie Salami, Schinken, Rillette und Paté. Die modernen Varianten enthalten zusätzlich alles, was auch ein gutes Foodboard ausmacht: Käse, Gemüse und Früchte. Und auch beim Fleisch ist erlaubt, was schmeckt. Zum Beispiel Mini-Frikadellen, Chicken Wings, New York Pastrami mit Krautsalat oder gekochter Schinken mit einer Füllung aus Frischkäse. Wurst macht auf dem Foodboard eine gute Figur, wenn sie dünn geschnitten, gerollt oder gefaltet nebeneinander arrangiert wird. Hauchdünner luftgetrockneter Schinken lässt sich prima um Cracker-Stangen oder Melonenstücke wickeln. Salami dagegen kann man auch schon mal herzhaft dick geschnitten auf der Platte anrichten.

Obst und Gemüse für Foodboards

Früchte geben jedem Board einen bunten und frischen Touch.

  • Weintrauben sind ideal zum Snacken,
  • Feigen oder Datteln bringen einen exotischen Touch in geselligen Runden.
  • Optische Highlights sind Brombeeren oder Himbeeren, die genau wie Trauben gut zu Käse-Highlights passen.
  • Getrocknete Marillen oder Dörrpflaumen sorgen ebenfalls für Aha-Momente.
  • In Schälchen lassen sich kleingeschnittene Äpfel, Birnen, Mangos, Melonen oder Ananas arrangieren.

Auch ohne knackiges Gemüse geht gar nichts auf dem Brett.

  • Klassiker wie Paprika, Radieschen, Gurken, Möhren, Sellerie oder Kohlrabi lassen sich gut in Sticks schneiden und schön in kleinen Gläsern arrangieren.

Eingelegte Gemüse wie italienische Antipasti oder Mixed Pickles bringen weitere Geschmacksnoten und Kombinationsmöglichkeiten auf den Tisch.

Obst und Gemüse für Foodboards

Vegetarische und vegane Foodboards

Foodboards lassen sich hervorragend auch mit vegetarischen oder veganen Snacks zusammenstellen. Neben Obst, buntem Gemüse (kleine Tomaten, Radieschen, Oliven sowie Karotten-, Gurken-, Paprika oder Selleriesticks), Nüssen und Kernen machen sich hier auch pflanzliche Käsealternativen, vegane Frikadellen und Wurstsorten gut. Dazu passen Joghurt- und Kräuterdips und natürlich vegane Veggie-Salate. Wie wäre es etwa mit einem leckeren Zitronen-Linsen-Mix oder aromatischem veganen-Obazda. Auch eingelegtes Gemüse – Klassiker auf vielen Foodboards – sind bestens für Vegetarier und Veganer geeignet, ganz gleich ob getrocknete Tomaten, eingelegte Zwiebeln, Auberginen, Champignons, saure Gurken oder marinierte Oliven.

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Weitere Zutaten auf dem Foodboard

Um kulinarisch aus dem Vollen zu schöpfen, sollten auch diese Zutaten auf dem Foodboard nicht fehlen:

  • Nüsse: Walnüsse, Erdnüsse, Cashews oder Mandeln bringen Biss auf jedes Foodboard. Sie sollten gehäuft in kleinen Schälchen über die Platte verteilt werden.
  • Dips: Kein Foodboard ohne Dips und Saucen, die all die Köstlichkeiten veredeln. Sehr gut eignen sich Saucen auf Joghurt- oder Sauerrahmbasis, Salsas von scharf über fruchtig bis süß, Chutneys oder Humus. Aioli oder Tsatsiki sind ebenfalls immer ein Hit bei Knoblauch-Fans. Zum Dippen bieten sich außerdem Frischkäse-Varianten an, gerne kombiniert mit würzigen Zutaten wie Frühlingszwiebeln.
  • Brot und Cracker: Foodboards leben von der Vielfalt – und das gilt auch für die Brotauswahl. Hier gilt: mehr ist mehr. Neben Klassikern wie Baguette kann man auch Vollkornbrotscheiben, Reiswaffeln, Fladen-, Zwiebel- oder Nussbrot, Ciabatta, Cracker oder Grissini anbieten.
Der Star auf dem Foodboard: Käse

Mengenplanung für Foodboards: Wie viel pro Gast?

Ist das Foodboard zum Snacken oder als Hauptgang gedacht? Danach richtet sich natürlich die Menge an Lebensmitteln, die du einplanen solltest.
An diesen Richtwerten kannst du dich orientieren: 
Für ein Foodboard zum Snacken reichen 5–8 Häppchen pro Person. Ist das Board als Hauptspeise gedacht, sollten 12–15 Häppchen eingeplant werden.

Wichtig: Dazu sollte ausreichend Brot gereicht werden.