Von Vulkanen und Burgen - die Heimat von Rochebaron

Unterwegs in der Auvergne

Der milde Blauschimmelkäse mit Asche Rochebaron stammt aus der Region Auvergne im französischen Zentralmassiv, berühmt für ihre erloschenen Vulkane und als weiteste natürliche Weide Frankreichs.

Herkunft Rochebaron: Zentralmassiv Auvergne

Kernland der Blauschimmelkunst

Die Auvergne ist eine ursprüngliche Region im französischen Zentralmassiv. Hier erheben sich die bewaldeten Kegel erloschener Vulkane zu einer unverwechselbaren Landschaft. Auf den hügeligen Weiden grasen Kühe und Schafe und aus dem vulkanischen Gestein sprudeln bekannte Quellen. Hier finden sich zahlreiche Höhlen, die bereits früh von den Hirten der Umgebung zur Reifung von Käse genutzt wurden. Besonders für Blauschimmelkäse finden sich im feucht-kühlen Klima ideale Bedingungen.
 

Einer Sage nach wurde der Genuss von Blauschimmel-Käse durch Zufall entdeckt: Ein Hirte übernachtete in einer Höhle und hatte sich als Proviant jungen Käse und Roggenbrot mitgebracht. Als ein hübsches Mädchen vorbeikam, eilte er ihr verliebt nach und vergaß seine Brotzeit in der Höhle. Als der Hirte einige Wochen später zur Höhle zurückkehrte, war das Brot verschimmelt und der Schimmel hatte auf den Käse übergegriffen. Von Hunger übermannt probierte er den Käse trotzdem - und war begeistert vom pikanten Geschmack!
 

Die Herkunft des Rochebarons ist die Auvergne.

Der Käse mit der Burg

Seinen Namen verdankt Rochebaron der mittelalterlichen Burg, die ganz in der Nähe der Käserei im Tal der Loire auf einem Bergkamm liegt. Ihr Bild ziert auch das Etikett.
Man erzählt sich, dass die Burgherren bereits milden Blauschimmelkäse geliebt haben, der zum Schutz mit der Asche des Herdfeuers bestäubt und in einer Höhle unter der Burg gereift wurde.

Die Belegschaft der Käserei von Beauzac, in der Rochebaron gekäst wird, fühlt sich diesem Erbe verbunden: Sie engagiert sich persönlich für den Erhalt der Ruine und unterstützt kulturelle Veranstaltungen wie z.B. Ritterspiele!