Glückliche freilaufende Kühe
Glückliche freilaufende Kühe

Bio-Käse

Qualitäts-Versprechen mit Siegel(n)

Der Unterschied zwischen konventionellem Käse und Bio-Käse liegt im Rohstoff. So wird durch das entsprechende Siegel ausgezeichnet, dass bei der Gewinnung der Milch ökologische Kriterien und Richtlinien erfüllt werden:

  • Größe des Lebensraums und des Auslaufs der Kühe
  • Gesundheit der Böden
  • Futtermittel (Bio-Futter und frisches Gras)
  • Herstellung


Bio-Produkte werden anhand von festgelegten Kriterien der EG-Öko-Verordnung überprüft und dann mit dem europäischen oder dem deutschen staatlichen Biosiegel gekennzeichnet. Ob es sich bei dem Käse um Frischkäse, Gouda, Camembert oder eine andere Käsesorte handelt, spielt dabei keine Rolle.

Qualität und Verantwortung

Bio-Erzeugerverbände

Neben den national-staatlichen und dem EU-Bio-Siegel gibt es die Möglichkeit sich bei den Bio-Erzeugerverbände (Bioland, Demeter, Naturland) zertifizieren zu lassen. Die Erzeugervebände sind Zusammenschlüsse von biologisch wirtschaftenden Bauern und Produzenten.

Die strengeren Vorgaben der Verbänder gewährleisten einen noch höheren Qualitätslevel über die EG-Öko-Verordnung hinaus, mit zusätzlichen Anforderungen und Kontrollmechanismen.

Freilaufende Ziegen
Keine Gentechnik

Bio-Käsereien dürfen keine gentechnisch manipulierte Rohstoffe weiterverarbeiten:
Das reicht von der Fütterung der Kühe bis hin zu  Joghurt- und Käsekulturen, die der Verarbeitung des Käses dienen, und auch ohne Gentechnik gezüchtet werden.

Ein Geschäft voller Verantwortung

Die Produktion von Bio-Käse ist aber nicht nur durch die gesetzlichen Auflagen erschwert. Bei besonders engagierte Bio-Betrieben wie der Molkerei Söbbeke werden ausschließlich Bio-Rohstoffe gelagert und verarbeitet, um eine Vermischung mit konventionellen Produkten auszuschliessen. Zudem werden die unterschiedlichen Prozessphasen von unabhängingen Instituten, sowie täglich im eigenen Labor untersucht und ausgewertet, um dem eigenen hohen Qualitätsstandart und der Verantwortung, die mit dem Bio-Siegel einhergeht, gerecht zu werden.

Die natürlichen Schwankungen der Bio-Rohwaren gestalten den Prozess deutlich schwieriger als bei konventionellem Käse. Erst die intensive Suche nach den besten Zutaten aus biologischem Anbau und ständige Prozessoptimierung gewährleistet ein Höchstmaß an Qualität.

Beste regionale Erzeugniss in Bioland-Qualität
Wilder Bernd - der Bio-Käse mit Charakter

Bio-Käse mit Charakter

Der wilde Bernd

Ein solches Meisterstück der Bio-Käserei ist der Münsterländer "Wilde Bernd". Er stammt aus aus der Bio-Molkerei Söbbeke.

Seit 30 Jahren setzt Söbbeke als Pionier der Bio-Bewegung auf nachhaltige Produktion. Heute stellt Söbbeke charaktervolle, würzige Schnittkäse mit ausschließlich natürlichen Zutaten her.  Das bedeutet auch, dass bei allen Söbbeke-Produkten auf Konservierungs-, Farb- und Zusatzstoffe gänzlich verzichtet wird.

Der heimliche Star im Sortiment ist der pikant-würzige Bio-Käse „Wilder Bernd“. Die geheime Rezeptur verleiht ihm seinen vollmundigen Geschmack. Ganz besonders wichtig, neben den qualitativ hochwertigen Bio-Rohstoffen, sind die richtige Pflege und die Reifezeit der Käselaibe. Sie werden immer wieder gewendet und ihre Rinde wird bestrichen, bis sie nach vielen Wochen in den Reifekellern ihre schmelzende Konsistenz und Intensität entwickelt haben.

Der pikant-würzige Käse ist das Resultat bester regionaler Erzeugnisse in Bioland-Qualität, viel handwerklichem Geschick, Kreativität und Liebe zum Produkt. Nicht umsonst trägt der charaktervolle "Wilde Bernd" den Namen eines rauen, aber gutherzigen Helden aus dem Münsterland.

Der zartschmelzende Schnittkäse wird aus frischer Bioland-Milch noch wie früher von Hand gekäst.
Die Sage vom wilden Bernd

Im Jahr 1633, als feindliche hessische Truppen durch das Münsterland zogen, wurde der Wilddieb Bernd zum Held!
Der Sage nach warnte der wenig beliebte Wilderer die Bevölkerung des Städtchens Nienborg vor der drohenden Gefahr. So konnten sich die Bewohner rechtzeitig hinter die dicken Mauern ihrer Burg retten. Der scheue Bernd hingegen zog sich lieber wieder in den Wald zurück. Als die Stadt wegen der langen Belagerung schon fast verloren war, gelang ihm, was ihm bis heute dankbare Erinnerung sichert:
Mit einem Meisterschuss aus der Ferne streckte er den Anführer der hessischen Truppen nieder. Diese ergriffen die Flucht und Nienborg war gerettet!