

In Frankreich essen wir am liebsten grünen Spargel oder Spargel mit leicht violetten Köpfchen. Dabei servieren wir die zarten Stangen lauwarm, mit einer Vinaigrette oder Mayonnaise meist als Vorspeise. Wichtig: unser Spargel ist bissfest, denn bei uns darf man ihn auch mit den Fingern – ganz ohne Messer und Gabel – essen.
So wird Spargel bissfest
Spargel vorsichtig in kochendes Salzwasser legen, dann sofort die Hitze reduzieren. So lasse ich den Spargel in aller Ruhe gar ziehen. Wichtig: Das Wasser darf nicht mehr kochen! Dünne Stangen sind nach rund 5 Minuten à point, dicke brauchen bis zu 15 Minuten. Zur Probe nehme ich eine Stange heraus und prüfe sie mit Daumen und Zeigefinger. Wenn der Spargel unten leicht nachgibt und senkrecht gehalten nicht den Kopf hängen lässt, ist er perfekt. Das gelingt am besten in einem Spargelkochtopf, hier werden die Stangen stehend gegart und die empfindlichen Köpfchen nicht beschädigt.
Meine Lieblingskombination
Spargel und Kerbel gehören für mich einfach zusammen. Die Aromen harmonieren wunderbar miteinander und schmecken nach Frühling. Ich habe mich zu einer neuen Kreation mit Fol Epi Hauchfein Basilikum inspirieren lassen. Bevor ich den Spargel anrichte, umwickle ich jede Stange mit diesem feinen französischen Käse und binde sie mit Schnittlauchhalmen zusammen. Schließen Sie die Augen und schmecken Sie den Frühling! Frische Kräuter, feiner Spargel und nussiger Fol Epi.
Meine Tipps
Aus der Spargelbrühe mache ich eine Spargelsuppe, die ich mit Saint Agur Crème würze und binde. Das Blauschimmelaroma mit dem Spargelgeschmack – einfach délicieux!
Als Wein zum Spargel passt am besten ein leichter fruchtiger Weißwein, wie Spätburgunder. Oder aber ein weißer Bordeaux. Der umschmeichelt Ihre Spargelkreation genauso, wie Ihren Gaumen.