

Bei Gigot d´agneau denke ich an Ostern. An Grand-mère. Und an Knoblauch! Pourquoi? Weil es der Festtagsbraten ist, den sie für toute la famille zubereitet.
Einmal schaute ich ihr dabei zu, wie sie die Lammkeule spickte, bien sûr mit Knoblauch. Ma petite, sagte sie, während sie die Knoblauchstifte in das Fleisch steckte. Knoblauch gibt dem Lamm ein feines Aroma und macht das Fleisch zart. Außerdem ist er gesund, fuhr sie fort, während sie die Keule mit Öl einrieb und frischen, kleingehackten Rosmarin und Thymian darauf verteilte. Er senkt die Blutfettwerte und fördert die Durchblutung. Grand-père und ich essen ihn daher sehr gerne.
Sie schob den Braten in die Röhre: Übergieße die Keule hin und wieder mit dem Bratenfond, damit das Fleisch eine schöne braune Färbung erhält und saftig bleibt, sagte sie. Nach zwei Stunden war der Braten fertig. Die ganze Küche war erfüllt von einem wunderbaren Duft. Très bien! Jetzt den Knochen herauslösen und das Fleisch in Scheiben schneiden. Lammkeule brate ich am liebsten mit Knochen, da bleibt das Fleisch schön saftig und würzig, erklärte sie.
Ich hatte einmal versucht, den Knochen vor dem Braten heraus zu schneiden, weil ich mir die Mühe nach dem Braten ersparen wollte. Très difficile, fand ich, denn dazu gehört wirklich Übung. Mein Tipp: Bitten Sie Ihren Metzger, es für Sie zu tun und lassen Sie sich den Knochen einpacken. Denn wenn sie ihn mit dem Fleisch anbraten und mitschmoren, wird die Sauce umso besser.
Voilà! Ein Festessen mit Knoblauch, das köstlich schmeckt und zudem gesund ist.