Diese Seite weiterempfehlen:Diese Seite bei Facebook weiterempfehlenDiese Seite bei Twitter weiterempfehlen
Diese Seite bei De.licio.us weiterempfehlenDiese Seite bei Mr. Wong weiterempfehlen
Flammkuchen
Croûte Forestière
Salade Niçoise
Marinierter Spargel in Kerbelvinaigrette
Fondue Savoyarde 'Fol Epi'
Geflügel-Pâté
Soupe à l´oignon
Quiche Lorraine
Coq au vin
Boeuf Bourguignon
Ratatouille mit Couscous
Gigot d´agneau
Mousse au Chocolat
Crème brûlée
Tarte aux pommes
Aïoli
Die Vinaigrette
Kochen mit Brot
Foie gras

Für Feinschmecker ein wahrer Hochgenuss

So traditionell wie beliebt

Wussten Sie, dass Gänse- und Entenstopfleber in Frankreich offiziell zum nationalen Kulturerbe erklärt wurden? Foie gras gehört bei uns unbedingt zu einem festlichen Essen, und man findet sie auf vielen Speisekarten.

Herkunft
Foie gras ist ursprünglich eine Spezialität aus dem Südwesten Frankreichs, aber auch im Elsass hat die Herstellung eine lange Tradition. Die berühmteste Foie gras kommt aus dem Périgord – sie darf sogar das Herkunftsgütesiegel Origine Certifiée Périgord tragen. Eine Foie gras selbst herzustellen, ist gar nicht so schwierig. Allerdings scheitert es oft an der Küchenausstattung und den Zutaten, die nicht überall angeboten werden. Einfacher ist es, sie fertig zu kaufen.  

Einkauf und Haltbarkeit
Foie gras aus Gänsestopfleber ist zartrosa und sehr fein im Geschmack. Entenleber dagegen hat einen kräftigeren Charakter.
Foie gras wird in zwei unterschiedlichen Konservierungsstufen angeboten: Vollständig sterilisiert als Konserve ist sie zwei bis vier Jahre, ohne Kühlung haltbar.
Bis zu vier Monate gekühlt, hält sie sich die pasteurisierte „Mi-cuit“-Qualität. Ihre Textur ist sehr fein, cremig und zart schmelzend, während die Konserve im Geschmack etwas stärker ist.  

Die Unterschiede
In Frankreich unterscheidet man Foie gras auch nach der Form.

  • Bei foie gras entier handelt es sich um komplette Lebern.
  • Foie gras ist aus verschiedenen Leberstücken zusammengefügt,
  • während ein bloc de foie gras ein aus gekochter Leber geformter Block ist. Trägt er zusätzlich die Bezeichnung avec morceaux muss er mindestens 50% (Gans) bzw. 30% (Ente) Leberstücke enthalten.
  • Mousse, Parfait, Médaillon oder Galantine sind Zubereitungsarten von Foie gras. Sie enthalten unterschiedliche Mengen an Leber.

Tipps für den Verzehr
Foie gras sollten Sie als Vorspeise genießen – dann sind Ihre Geschmacksknospen am aufnahmefähigsten.
Wichtig ist, dass Sie die Foie gras etwa 20 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie ihr Aroma voll entfalten kann. Legen Sie dünne Scheiben Foie gras auf frisches Landbrot oder Baguette, evtl. leicht angetoastet.
Schneiden: Mit einem angewärmten Messer oder einem Draht, wie man ihn auch für Käse benutzt, schneidet sich die Foie gras besonders gut.

Foie gras niemals auf das Brot schmieren – das wäre ein arger Fauxpas!

Die Scheiben können Sie mit ein paar Körnern fleur de sel bestreuen. Höchsten Feinschmeckergenuss verspricht Foie gras mit Trüffeln, frisch darüber gehobelt. Einfacher aber ebenso köstlich schmecken dazu Konfitüren und Gelees, oder auch süßliches Chutney.

Wenn Sie Salat dazu reichen möchten, verzichten Sie auf starke Essige und Senf in der Vinaigrette, verwenden Sie lieber einen leichten Himbeer- oder Feigenessig. Beachten Sie stets, dass die Beilagen das zarte Aroma der Foie gras nicht übertönen.

Wein-Tipp
Der Wein zur Foie gras muss vor allem Charakter haben, ansonsten ist die Wahl eine Frage des persönlichen Geschmacks.

  • Meist wird Foie gras mit einem süßen Weißwein kombiniert (Sauternes, Loupiac, Montbazillac, Jurançon oder Gewürztraminer).
  • Auch eine trockene Qualität aus der Champagne oder von der Côte du Beaune
  • Rotweine sollten viel Tannin enthalten (Margaux, Pauillac) – weniger passend sind leichte oder zu junge Weine.  


Foie gras – der Klassiker in der französischen Küche

Klassische Foie gras-Gerichte in Frankreich sind Tournedos Rossini (Steak, mit klassischer Garnitur aus Foie gras und Trüffel) und Crème Brulée au foie gras. Verwechslungen vermeiden: Lesen Sie auf einer Restaurantkarte Foie gras poêle, so ist meist die frische Stopfleber gemeint. Diese wird kurz in heißem Fett in einer Pfanne angebraten.

Sie haben Lust auf eine Pastete bekommen? Dann empfehle ich Ihnen meine Geflügel-Pâté, die auch ohne Stopfleber hervorragend gelingt.

Zum Rezept Geflügel-Pâté
Diesen Artikel weiterempfehlen:Diese Seite bei Facebook weiterempfehlenDiese Seite bei Twitter weiterempfehlen
Diese Seite bei De.licio.us weiterempfehlenDiese Seite bei Mr. Wong weiterempfehlen

 
Facebook Youtube Twitter
Exklusiv: Mein Bereich
Jetzt registrieren
 
 
Schließen
Sie möchten die Internetseite ich-liebe-kaese.de gerne einer Freundin oder einem Freund empfehlen? Dann nutzen Sie doch einfach unser praktisches Weiterempfehlen-Formular! Ihre Daten werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht gespeichert.




captcha

*Pflichtfelder

Ihre Daten werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht gespeichert.