

Wenn im Herbst der Duft einer würzigen Croûte Forestière durch die Küche zieht, weckt das meine Erinnerungen an das Périgord. Diese Region ist berühmt für seinen Reichtum an aromatischen Waldpilzen.
Die Croûte
Die Croûte ist ein typisch französisches Gericht. Es gibt sie in vielen Variationen. Croûte heißt Kruste – diese ist aus Blätterteig oder pain grillé, getoastete oder in Butter geröstete Brotscheiben.
Die Croûte Forestière bezeichnet ein besonderes Rezept der Croûte. Forestière kommt vom französischen „forêt“ und bezieht sich auf die Hauptzutat Waldpilze. Mit den Waldpilzen, darunter meist auch Morcheln, wird mit Crème fraîche und Weißwein eine reichhaltige Sauce zubereitet. Diese wird typischerweise auf herzhaftem Bauernbrot serviert.
Je nach dargereichter Menge ist die Croûte Forestière dann eine feine Vorspeise oder eine rustikale Hauptmahlzeit.
Meine Croûte Forestière à la Juliette
Für Gäste zaubere ich gerne eine Croûte Forestière als deftige Hauptspeise, besonders wenn es Draußen ungemütlich wird.
Dazu lege ich eine gebutterte Auflaufform mit Brotscheiben aus – Baguette oder Landbrot – auf die ich die Pilzmischung gebe. Darauf kommen luftgetrocknete Schinkenscheiben.
Zum aromatischen Abschluss überbacke ich meine Croûte Forestière mit dicken Scheiben Saint Albray. Einfach köstlich!
Mein Tipp zur Pilzmischung
Wenn Sie, wie ich, keine Zeit zum Waldpilze sammeln haben, empfehle ich Ihnen im Herbst, einen Gang über Ihren Wochenmarkt. Dort finden Sie meist eine große Auswahl frischer Pilze.
Aber auch ganzjährig verfügbare Zuchtchampignons können Sie zur Zubereitung nehmen. Und wenn Sie auf den aromatischen Waldpilzgeschmack nicht verzichten möchten, empfehle ich Ihnen getrocknete Morcheln hinzuzufügen!