

Rund, viereckig, als Rolle, klein oder groß – französischen Käse gibt es in allen erdenklichen Formen. Doch wie schneidet man die verschiedenen Käsesorten am Besten auf?
- Das Käsemesser und das Käsebeil sind ideal für Hart- und Schnittkäse. Für Weichkäse gibt es spezielle Weichkäsemesser, durch deren Aussparungen in der Klinge der Käse nicht haften bleibt.
- Mit dem Käsebogen oder der Käseharfe teilen Sie Edelschimmelkäse und cremigen Frischkäse perfekt.
- Feine Scheiben zum Belegen von Broten oder Aufläufen erhält man mit dem Käsehobel.
Tipp: Legen Sie bei einer Käseplatte für jede Käsesorte ein eigenes Messer bereit, damit die Kulturen nicht überspringen. Wenn Sie das passende Messer nicht zur Hand haben, sind normale Tafelmesser hier eine gute Alternative.
Die richtige Technik
Jeder Käse kann je nach seiner Form unterschiedlich zum Beispiel für einen Käseteller in appetitliche und verzehrfertige Stückchen aufgeschnitten werden.
- Kleine viereckige oder runde Käse (z.B. Géramont) ähnlich einer Torte in dreieckige Stücke schneiden. Jeder bekommt damit gleich viel Rinde, die zu dem aromatischen Geschmack des Käses beiträgt.
- Von schmalen, hohen Käseecken – wie z.B. dem Edelpilzkäse Saint Agur – entlang der kurzen Kante Scheiben abschneiden. So entstehen gleichmäßige, kleine Dreiecke.
- Große Käseecken, wie sie bei Weichkäse an der Käsetheke angeboten werden, z.B. Saint Albray, an ihrer langen Kante entlang in Scheiben schneiden. Je nach Größe dann quer halbieren.
- Hart- und Schnittkäse wie Etorki oder Fol Epi wird oft in dicken Stücken angeboten. Schneiden Sie davon dicke Streifen ab und portionieren Sie daraus mundgerechte gleichgroße Würfel.